Der zunehmende Bodenverbrauch in Österreich ist ein zentrales Zukunftsthema. Täglich verschwinden Grünflächen unter Beton und Asphalt – mit spürbaren Folgen für Klima, Wasserhaushalt, Artenvielfalt und Lebensqualität. Der aktuelle Ö1-Podcast „Aufbrechen statt zupflastern“ widmet sich genau dieser Problematik und zeigt, wie dringend ein Umdenken notwendig ist.
In der vierteiligen Reihe des Ö1 Radiokollegs wird beleuchtet, warum Österreich europaweit zu den Spitzenreitern beim Flächenverbrauch zählt und welche Konsequenzen diese Entwicklung hat – etwa für die Überhitzung von Städten oder das steigende Risiko von Überflutungen. Besonders im Fokus steht die Frage, wie eine klimasensible und zukunftsfähige Raumplanung gelingen kann.
Der Podcast entstand in Kooperation mit dem Klimabündnis Österreich und dem Bodenbündnis Österreich. Vorgestellt werden konkrete Initiativen und gute Beispiele aus Gemeinden, die zeigen, wie Boden als wertvolle Ressource wiedergewonnen werden kann – etwa durch Entsiegelung, naturnahe Gestaltung oder multifunktionale Nutzung öffentlicher Flächen. Dabei wird klar: Klimawandelanpassung beginnt direkt vor der Haustür – und sie ist machbar.
Die Sendung ist online abrufbar unter: