Beitrag vom 28. Januar 2026

TU Wien wird Bodenbündnis Mitglied

Das Bodenbündnis freut sich, die TU Wien als neues Mitglied begrüßen zu dürfen:

Die TU Wien ist das erste universitäre Mitglied des Bündnisses. Diese besondere Partnerschaft stärkt die Verbindung zwischen Forschung und Kommunen nachhaltig – eine Brücke, von der beide Seiten profitieren.

Julia Forster vom Institut für Raumplanung, die gleichzeitig die offizielle Vertreterin der TU Wien im Bodenbündnis ist, betont:

Der Boden wird oft als selbstverständlich wahrgenommen, obwohl er zentrale Funktionen erfüllt – als Lebensgrundlage, als Wasserspeicher, zur CO₂-Bindung und vieles mehr. Wir möchten dazu beitragen, diese Zusammenhänge stärker ins Bewusstsein zu rücken.

v.l.n.r.: Norbert Rainer, Ulrike Feichtinger, Julia Forster`(C) TU Wien

Insbesondere die Raumplanung spielt eine entscheidende Rolle beim Umgang mit der Ressource Boden. Sie beeinflusst, wo versiegelt wird, wie Siedlungen wachsen und welche Flächen langfristig erhalten bleiben. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf Innenentwicklung, dem Prinzip Bestand statt Neubau sowie einem sparsamen Umgang mit Boden.

Die TU Wien ist bestrebt, in der Raumplanung wissenschaftliche Erkenntnisse mit der gelebten Praxis in Gemeinden zu verbinden. Gerade hier ist es wichtig, Lösungen zu entwickeln, die fachlich fundiert, aber auch gut verständlich und umsetzbar sind. Das Bodenbündnis als internationales Netzwerk von Gemeinden mit Bekenntnis zum Bodenschutz ist der ideale Partner für die Umsetzung dieses Zieles.

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