Der Klimawandel stellt Städte und Gemeinden vor spürbare Herausforderungen: Immer häufiger treten Hitzewellen, Starkregen und Überflutungen auf. Versiegelte Flächen, fehlende Beschattung und unzureichende Regenwasserbewirtschaftung verschärfen die Situation zusätzlich. Die aktuelle November-Ausgabe der Österreichischen Gemeinde-Zeitung (ÖGZ) zeigt eindrucksvoll, wie Gemeinden mit innovativen Ideen aktiv gegensteuern.
Ob entsiegelte Hauptplätze, wie in Amstetten, klimaangepasste Grünflächen in Tulln oder neue Parkanlagen auf ehemaligen Industriearealen in Innsbruck – vielerorts entstehen Lösungen, die nicht nur Kühlung und Wasseraufnahme ermöglichen, sondern auch die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern. Das sogenannte „Schwammstadt“-Prinzip, bei dem Regenwasser vor Ort gespeichert und langsam abgegeben wird, spielt dabei eine zentrale Rolle.
Zahlreiche Projekte setzen außerdem auf Beteiligung: Bürger:innen bringen eigene Ideen ein, gestalten mit und helfen so, das Bewusstsein für notwendige Veränderungen zu stärken. So wird Klimawandelanpassung zur gemeinsamen Aufgabe – technisch, ökologisch und sozial.
Die November-Ausgabe der ÖGZ bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Herausforderungen und erfolgreiche Beispiele aus der kommunalen Praxis. Sie ist online als PDF abrufbar:
https://www.staedtebund.gv.at/fileadmin/USERDATA/oegz/dokumente/2024-11_OeGZ.pdf